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Fremdwörter-Glossar

Kleines Lexikon der musikalischen Fachbegriffe

In den Chorproben fallen oft Begriffe, die aus dem Italienischen stammen oder kirchenmusikalische Traditionen haben. Hier findest du die wichtigsten Begriffe kurz erklärt.


A – C (Grundlagen)

  • A cappella: Gesang ohne Instrumentalbegleitung. Nur die Stimmen formen den Klang.
  • Artikulation: Die Art und Weise, wie ein Ton gesungen wird (z.B. kurz, gebunden oder betont).
  • Coda: Das „Schwänzchen“ oder der Schlussteil eines Musikstücks.

D – F (Dynamik & Ausdruck)

  • Dal Segno: „Vom Zeichen ab“. Ein Hinweis, dass man an einer markierten Stelle im Notentext wieder einsetzen muss.
  • Fermate: Ein Ruhezeichen über einer Note, das anzeigt, dass der Ton länger ausgehalten werden soll, als sein Notenwert eigentlich vorgibt (nach Ermessen des Dirigenten).
  • Forte (f) / Piano (p): Laut bzw. Leise. Die Grundpfeiler unserer Dynamik.

I – P (Gesangstechnik)

  • Intonation: Die Genauigkeit der Tonhöhe. Wenn wir „absacken“, stimmt die Intonation nicht mehr.
  • Kadenz: Eine Abfolge von Akkorden, die einen Abschnitt oder das ganze Stück zum Abschluss bringt.
  • Legato: „Gebunden“. Die Töne fließen ohne Unterbrechung ineinander über.
  • Partitur: Das Notenheft, in dem alle Stimmen (Sopran, Alt, Tenor, Bass) untereinander abgedruckt sind.
  • Passaggio: Der Übergangsbereich zwischen den verschiedenen Stimmregistern (z. B. von der Brust- zur Kopfstimme).

S – T (Struktur & Klang)

  • Staccato: „Abgestoßen“. Die Töne werden kurz und voneinander getrennt gesungen.
  • Tessitur: Der Bereich, in dem die meisten Töne eines Stücks für eine bestimmte Stimme liegen (z. B. eine „hohe Tessitur“ im Sopran).
  • Unisono: Alle Stimmen singen exakt dieselbe Melodie zur gleichen Zeit.

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