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Taktarten & Zählzeiten

Das rhythmische Skelett der Musik

Die Taktart am Anfang eines Stücks (z. B. 4/4 oder 6/8) verrät uns zwei Dinge: Wie viele Schläge ein Takt hat und welche Notenwerte den Grundschlag bilden. Für uns Sänger ist aber vor allem wichtig: Wo liegen die schweren und wo die leichten Zeiten?


1. Der 4/4-Takt: Der „Marsch“ oder „Pop-Beat“

Der 4/4-Takt ist die am häufigsten vorkommende Taktart. Er fühlt sich stabil und geradlinig an.


2. Der 6/8-Takt: Der „Schwung“ oder „Wiegeschritt“

Ein 6/8-Takt hat zwar sechs Schläge, aber er fühlt sich meistens wie zwei große Gruppen aus je drei Schlägen an. Er hat einen tänzerischen, fließenden Charakter (oft in Balladen oder afrikanischen Rhythmen zu finden).


3. Binär vs. Ternär (Gerade vs. Geschwungen)

Dies ist oft die größte Hürde beim Lernen neuer Stücke:


4. Auftakte: Der „Sprung“ ins Lied

Viele Lieder beginnen nicht auf der „1“, sondern auf einem unbetonten Schlag am Ende eines (unvollständigen) Taktes.


5. Übung für den Groove

Versuche beim Üben mit den Teach-Me-Files, den Takt mit der Hand dezent mitzuschlagen:


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